Definitionen und Begriffe in der Gebäudereinigung

  • BAUFEINREINIGUNG
  • Die Baufeinreinigung ist identisch mit den in der Praxis ebenfalls sehr geläufigen Begriffen: "Bauschlussreinigung" sowie "Erstreinigung" oder "Erstpflege". Sie findet nach der Fertigstellung von Neubau-, Umbau- oder nach Renovierungsarbeiten statt.
  • Oberflächen sind frei von Handwerkerschmutz Mörtel-, Gips-, Lackspritzer, Bohrstaub etc. sowie von Schutzfolien und Etiketten; außerdem sollten die Oberflächen staub-, schlieren- und wischspurenfrei sein.
  • CLEANERN
  • Das Cleanermittel wird mit einer Handsprühkanne oder durch eine Sprühvorrichtung an einer Bodenreinigungsmaschine punktuell auf die Belagsfläche verteilt, wo hartnäckige Flecken sowie abgenutzte Pflegemittel vorhanden sind. Anschließend werden die bearbeiteten Stellen maschinell unter Verwendung geeigneter Pads poliert.
  • Oberflächen sind frei von hartnäckigen Flecken, Gummiabsatzstrichen, Schleifspuren. Abgenutzte Pflegefilmstellen sind saniert und der übrigen Fläche angeglichen. Die Optik ist einheitlich.
  • Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden
  • EINPFLEGE / GRUNDPFLEGE
  • Bei der Ein- oder Grundpflege werden Pflegemittel auf Oberflächen gebracht, die diese vor mechanischer Beanspruchung schützen (Werterhaltung) und die nachfolgende Unterhaltsreinigung erleichtern. Eine Ein- und Grundpflege setzt eine Baufein-reinigung oder Grundreinigung voraus.
  • Einheitliche Optik des Pflegefilms, keine unerwünschten Nachteile bzgl. Optik und Trittsicherheit des Pflegefilms bei der Nutzung.
  • Die spätere Beseitigung von abgenutzten Pflegemitteln soll möglich sein.
  • GRUNDREINIGUNG
  • Es werden haftende Verschmutzungen und/oder abgenutzte Pflegefilme oder andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, entfernt. Eine Grundreinigung wird im Allgemeinen nur in grö¨ßeren Zeitabständen durchgeführt.
  • Oberflächen sollen frei von haftenden Verschmutzungen bzw. abgenutzten Pflegefilmen oder anderen Rückständen sein; weiterhin sollen Oberflächen schlieren- und fleckenfrei sein, sofern dies nach dem Stand der Technik möglich ist.
  • Der Zeitpunkt kann vertraglich als Sonderreinigung festgelegt werden.
  • KEHREN MIT KEHRSPÄNEN
  • Aufbringen der Kehrspäne und Reinigen des Bodens durch anschließendes Kehren. Kehrgut fachgerecht entsorgen.
  • Oberfläche ist frei von Sand, Laub, Papierknäusel, Staub. Die Oberfläche befindet sich in einem gepflegten Zustand.
  • Je nach Art der eingesetzten Kehrspäne werden gleichzeitig pflegende Substanzen aufgebracht.
  • KEHREN
  • Manuelle oder maschinelle, trockene, mechanische Entfernung von aufliegendem ,leicht gebundenen Schmutz Staub, Sand, Laub, Papierknäusel etc. mit Borstenerzeugnissen Besen, Bürsten, Kehrwalze, Bürstwalze und Aufnahme in ein Behältnis.
  • Oberfläche ist frei von aufliegendem Schmutz; mit geringen Schmutzrückständen Staub, Sand ist dennoch zu rechnen.
  • KEHRSAUGEN
  • Trockene, mechanische Entfernung von aufliegendem Schmutz mit Borstenerzeugnissen mit gleichzeitiger Absaugung von Schmutz sowie Aufnahme des Schmutzes.
  • Oberfläche ist frei von Staub und Grobschmutz.
  • POLIEREN
  • Geläufig ist auch der Begriff "Bohnern". Maschinelle Behandlung mit Bürstenerzeugnissen oder Pads auf unbehandelten oder mit Pflegemitteln behandelten Fußbodenbelägen.
  • Oberflächen sind frei von Verkehrsspuren, Absatzstrichen und Getränkeflecken. Die Optik des Pflegefilmes ist einheitlich. Je nach Art der Pflegesubstanzen spezielle Glanzerzeugung.
  • Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.
  • POLIERSAUGEN
  • Polieren und gleichzeitige Staubbeseitigung durch Trockensaugen in einem Arbeitsgang; dazu werden Fußbodenreinigungsmaschinen mit einem Saugaggregat.
  • Verkehrsspuren und teilweise haftende Verschmutzungen werden beseitigt. Die Oberfläche ist staubfrei. Ergebnis wie beim Polieren.
  • Fußbodenreinigungsmaschinen werden mit einem Saugaggregat ausgerüstet. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.
  • SAUGEN
  • Trockenes Absaugen von lose aufliegenden oder schwach haftenden Verschmutzungen mittels Staubsauger.
  • Oberfläche soll frei sein von Grobschmutz, Staub und Flaum. Haftende Verschmutzungen bei nichttextilen Belägen und in den Teppichflor eingedrungene Substanzen bei textilen Belägen können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.
  • Bei textilen Belägen ist nur dann ein gutes Ergebnis der Entstaubung zu erwarten, wenn leistungsstarke Sauger eingesetzt werden und die gesamte Fläche bearbeitet wird.
  • SONDERREINIGUNG
  • Reinigungen, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigungen hinausgehen.
  • Werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben
  • TEILFLÄCHENREINIGUNG
  • Sie beschränkt sich auf Fußbodenflächen, die aufgrund starker Frequentierung in der Optik negativ beeinflusst sind.
  • Zeitpunkt der Grundreinigung soll möglichst weit hinausgeschoben werden, um Optik zu verbessern.
  • UNTERHALTSREINIGUNG
  • Unterhaltsreinigungen sind sich wiederholende Reinigungsarbeiten nach festgelegten Zeitabständen.
  • Je nach den durchzuführenden Reinigungsarbeiten verschieden.
  • ZWISCHENREINIGUNG
  • Die Zwischenreinigung ist eine Intensivreinigung Grundreinigung
  • Zeitpunkt der Grundreinigung soll möglichst weit hinausgeschoben werden, um Optik zu verbessern.
  • PFLEGEFILMSANIERUNG
  • Sie dient zur Vermeidung bzw. zur Verzögerung von Grundreinigungen. Die Ausführung erfolgt z.B. nach d. Cleanermethode oder durch Anschleifen in trockenem Zustand unter gleichzeitiger Staubabsaugung, anschließender Pflegefilmergänzung (Cleanern) und Egalisierung. Ausführung als Teil- oder Vollflächensanierung wird bei stark frequentierten Flächen ausgeführt, wo Pflegefilme einen verschlissenden Zustand aufweisen.
  • Oberfläche ist frei von Verschmutzungen jeglicher Art und in einem optisch einwandfreien Zustand.
  • Zum Einsatz kommen geeignete, leistungsfähige Ein- oder Mehrscheibenmaschinen mit unterschiedlichen Drehzahlen und Drehmomenten. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.
  • FEUCHTWISCHEN
  • Staubbindendes Wischen in einer Arbeitsstufe mit nebelfeuchten oder präparierten Reinigungstextilien zur Beseitigung von lose aufliegendem Feinschmutz Staub, Flaum und in geringem Umfang auch für aufliegenden Grobschmutz Papierknäuel, Pappbecher, Zigarettenstummel etc. und anschließender Aufnahme des Grobschmutzes in ein Behältnis.
  • Oberfläche ist frei von Grob- und aufliegendem Feinschmutz. Haftende Verschmutzungen Getränkeflecken, Straßenschmutz, Absatzstriche können noch an der Oberfläche vorhanden sein.
  • Voraussetzung zur Anwendung der Feuchtwischmethode sind glatte Bodenbeläge, z.B. PVC, Linoleum, mit geeignetem Pflegefilm behandelt, versiegelte Holzböden, polierte Steinböden etc.
  • NASSWISCHEN
  • Manuelle Nassreinigung mit Reinigungstextilien zur Beseitigung von haftenden Verschmutzungen Getränkeflecken, Straßenschmutz etc. .Diese Methode kann unter Verwendung von geeigneten Mitteln zur desinfizierenden Fußbodenreinigung eingesetzt werden. Unter Verwendung von Wischpflegemitteln erzielt man gleichzeitig einen Pflegeeffekt.
  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftende Verschmutzungen sowie sonst. Schmutzrückständen. Außerdem schlieren- und wischspurenfrei. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Beim Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Reinigungsergebnis soll schlieren- und streifenfrei sein.
  • EINSTUFIG NASSWISCHEN
  • Der Belag wird in einem Arbeitsgang mit mehr oder wenig stark entwässerten Reinigungstextilien (Mop, Wischbezug, Scheuer- bzw. Wischtuch, Vliestuch) gereinigt. Die in diesem Arbeitsgang zurückbleibende Flüssigkeit lässt man abtrocknen. Dem Wischwasser können neben Reinigungsmitteln auch Wischpflegemittel oder Desinfektionsmittel zugegeben werden.
  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftende Verschmutzungen sowie sonst. Schmutzrückständen. Außerdem schlieren- und wischspurenfrei. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Beim Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Reinigungsergebnis soll schlieren- und streifenfrei sein.
  • Diese Methode eignet sich nur für Bodenbeläge, die einen geringen Verschmutzungsgrad haben oder die feuchtigskeitsempfindlich sind, z.B. Doppelböden etc.
  • ZWEISTUFIG NASSWISCHEN
  • Die Zweistufen-Methode ist das klassische Nasswischverfahren. Beim ersten Arbeitsgang wird mit einer Reinigungstextilie Mop,Wischbezüge von Breitwischgeräten, Tücher etc. so viel Reinigungsflüssigkeit auf den Belag gebracht, dass haftende, wassergebundene Verschmutzungen aufgeweicht bzw. abgelöst werden. In der zweiten Arbeitsstufe wird die überschüssige Schmutzflüssigkeit wieder mit Reinigungstextilien aufgenommen.
  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftende Verschmutzungen sowie sonst. Schmutzrückständen. Außerdem schlieren- und wischspurenfrei. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Beim Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Reinigungsergebnis soll schlieren- und streifenfrei sein.
  • Der Reinigungseffekt ist wesentlich besser als beim einstufigen Nasswischen, außerdem trocknet das Wischwasser schneller, so dass die Rutschgefahr verringert wird.
  • PUNKTUELL NASSWISCHEN
  • Bei dieser Reinigungsarbeit wird nur eine kleine Fläche von der gesamten Fläche nassgewischt.
  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftende Verschmutzungen sowie sonst. Schmutzrückständen. Außerdem schlieren- und wischspurenfrei. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Beim Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag beseitigen lassen. Reinigungsergebnis soll schlieren- und streifenfrei sein.Da nur punktuell gereinigt wird, ist das Reinigungsergebnis bezogen auf die Gesamtfläche eingeschränkt.
  • NASSSCHEUERN BÖDEN
  • Manuelle oder maschinelle Fußbodenreinigung mit Borstenerzeugnissen oder Reinigungspads zur Beseitigung hartnäckig haftender Verschmutzungen.
  • Oberflächen müssen frei sein von Grobschmutz, Staub und sämtlichen Schmutzrückständen. Die Oberfläche soll schlieren- und wischspurenfrei sein.
  • KALKABLAGERUNG BESEITIGEN
  • Oberfläche soll frei sein von Kalkrückständen.
  • Maßnahmen des Arbeitsschutzes müssen eingehalten werden. Fugen vorwässern, nach Säurebehandlung erneut wässern
  • BÜRSTSAUGEN
  • Mechanisches Bürsten des Belages und trockenes Absaugen von lose aufliegenden oder mechanisch auf der Oberfläche haftenden Verschmutzungen mittels Bürstsaugmaschine.
  • Oberfläche soll frei sein von Grobschmutz, Staub und Flaum. Haftende Verschmutzungen bei nichttextilen Belägen und in den Teppichflor eingedrungene Substanzen bei textilen Belägen können noch auf der Oberfläche vorhanden sein
  • SHAMPOONIERUNG
  • Reinigen des Belages mit Bürstenmaschinen unter Verwendung einer geeigneten Shampoolösung. Anschließend absaugen der Schmutzflotte, Schaum.
  • Oberfläche ist frei von haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen Verschmutzungen, ebenso von Staub und Flaum.
  • Je nach Beschaffenheit des Schaumes unterscheidet man eine Naß- u. Trockenshampoonierung. Die eingesetzten Mittel sollen eine rasche Wiederanschmutzung verhindern.
  • TROCKENSHAMPOONIERUNG
  • Vgl. Shampoonierung. Shampoonierung mit relativ trockenem Schaum.
  • Oberfläche ist frei von haftenden, in die Polschicht,Flor eingedrungenen Verschmutzungen, ebenso von Staub und Flaum.
  • Kommt als Zwischenreinigung zum Einsatz oder wenn aufgrund der Beschaffenheit der textile Belag feuchtigkeitsempfindlich ist. Der Reinigungserfolg ist nicht so groß wie vergleichsweise bei der Nassshampoonierung.
  • SPRÜHEXTRAKTION
  • Einsprühen der Reinigungslösung unter Druck evtl. mit mechanischer Unterstützung von Bürsten bei gleichzeitigem Absaugen der Schmutzflotte.
  • Oberfläche, die frei ist von haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen Verschmutzungen, ebenso von Staub und Flaum.
  • Wegen des guten Reinigungseffektes ist diese Methode zur Grundreinigung geeignet.
  • KOMBINATION SHAMPOONIERUNG - SPRÜHEXTRAKTION
  • Shampoonierung des Belages mit Bürstenmaschinen unter Verwendung einer geeigneten Shampoolösung. Sprühextrahieren mit klarem Wasser. Textilbelag trocknen lassen. Hochflorteppiche danach aufbürsten.
  • vgl. Shampoonierung, Sprühextraktion
  • Ggf. Kalkinaktivierungsmittel zusetzen.
  • TEPPICHREINIGUNG MIT PULVER
  • Ein geeignetes Teppichreinigungspulver wird auf den Belag aufgestreut und mit Bürstenerzeugnissen manuell oder maschinell einmassiert. Nach dem Trocknen des Pulvers wird dieses gründlich mit einem leistungsfähigen Trockensauger bzw. Bürstensaugmaschine abgesaugt.
  • Begrenzter Reinigungserfolg, daher als Zwischenreinigung einzustufen. Die Oberfläche soll möglichst frei von in den Flor eingedrungenen haftenden Verschmutzungen sowie von aufliegendem Staub und Flaum sein.
  • Diese Methode ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.
  • GARNPADREINIGUNG
  • Methode zur Zwischenreinigung von textilen Belägen. Nach dem Aufsprühen einer Reinigungschemikalie erfolgt eine Bearbeitung mit speziellen Garnpads unter Verwendung von Einscheibenmaschine.
  • Begrenzter Reinigungserfolg, daher als Zwischenreinigung einzustufen. Die Oberfläche soll möglichst frei von in den Flor eingedrungenen haftenden Verschmutzungen sowie von aufliegendem Staub und Flaum sein.
  • Diese Methode ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.
  • FLECKENENTFERNUNG BEI SONDERREINIGUNG
  • Gemeint sind Flecken, die sich mit marktgängigen Fleckenentfernungsmitteln beseitigen lassen. Flecken sind spezifisch nach dem jeweiligen Stand der Technik zu bearbeiten. Behandelte Fleckstellen sind so zu bearbeiten, dass eine Wiederanschmutzung durch Restsubstanzen ausgeschlossen ist, gründliches Nachspülen.
  • Oberfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen.
  • Eine Fleckenentfernung ersetzt keine Grundreinigung in gewissen Zeitabständen. Die Fleckentfernung erfolgt zwecksmäßig als Sonderreinigung und wird zeitlich mit dem entsprechenden Stundensatz abgerechnet.
  • FLECKENENTFERNUNG. BEI UNTERHALTSREINIGUNG
  • Beseitigung von max. 3 Flecken von einer bis 1 dm pro 100 qm bezogen auf den Anteil an der Gesamtfläche des in einem Reinigungsvorgang zu reinigenden Textilbelages.
  • Oberfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen.
  • Es ist damit zu rechnen, dass noch Flecken vorhanden sind. Eine Wiederanschmutzung darf bei einer Begehung im trockenen Zustand nicht auftreten.
  • INHALT ENTLEEREN UND ENTSORGEN
  • Der Inhalt von verschiedenen Behältern wird entleert und getrennt gesammelt, sowie anschließend fachgerecht entsorgt.
  • Das Behältnis soll frei sein von jeglichem Inhalt z.B. auch Kaugummis und haftenden Papierschnipseln.
  • WIEDERVERWERTUNG ZUFÜHREN
  • Der getrennt gesammelte Inhalt verschiedener Behälter wird der Wiederverwertung zugeführt z.B. Alu, Glas, Papier etc.
  • Abfall wird fachmännisch getrennt z.B. Alu, Glas, Papier etc.
  • BESTÜCKEN
  • Ein Gegenstand z.B. Handtuchhalter, Seifenspender etc. wird neu mit Verbrauchsmaterialien z.B. Handtuchrollen, Seifenlösungen, Toilettenpapier etc. versehen
  • Der zu bestückende Gegenstand muss entsprechend dem angegebenen Turnus mit Verbrauchsmaterialien befüllt sein.
  • Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer muss vertraglich festgelegt werden, wer die zu bestückenden Verbrauchsmaterialien stellt.
  • ENTSTAUBEN UND SPINNWEBEN ENTFERNEN
  • Staubentfernung entweder mittels eines Trockensaugers oder mit Reinigungstextilien vom Gegenstand. Spinnweben werden mit Trockensauger oder Besen entfernt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub und Spinnweben sein.
  • FEUCHT REINIGEN
  • Lose aufliegende und leicht haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub sowie von Schlieren
  • NASS REINIGEN
  • Lose aufliegende und leicht haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub, haftenden Verschmutzungen und Schlieren. Der Gegenstand kann noch sehr feucht sein.
  • NASS REINIGEN UND NACHTROCKNEN
  • Haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt. Anschließend wird die Feuchtigkeit mit einem trockenen Reinigungstuch bzw. ähnlich geeigneten Reinigungsutensilien z.B. Leder aufgenommen.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub, haftenden Verschmutzungen und Schlieren. Der Gegenstand darf nicht mehr feucht sein.
  • NASS SCHEUERN
  • Fest haftende Verschmutzungen werden manuell nass mit einem abrasiv wirkenden Padschwamm, geeigneten Bürsten oder Scheuermitteln vom Gegenstand entfernt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub, haftenden Verschmutzungen und Schlieren. Der Gegenstand kann noch sehr feucht sein.
  • Jedes der eingesetzten Betriebsmittel muss auf die Oberfläche abgestimmt und geeignet sein.
  • GRIFFSPUREN / SPRITZER / FLECKEN ENTFERNEN
  • Griffspuren, Spritzer oder Flecken werden punktuell und gezielt durch Feucht- oder Nassreinigung - ggf. anschließend nachtrocknen bzw. nachpolieren - vom Gegenstand entfernt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub, haftenden Verschmutzungen und Schlieren. Die Oberfläche darf nicht mehr feucht und muss ggf. poliert sein.
  • HOCHDRUCKREINIGUNG
  • Entfernung von haftenden Verschmutzungen mit einem Hochdruckreinigungsgerät.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen. Der Gegenstand kann noch sehr feucht sein.
  • Diese Methode kann im Nassbereich wie z.B. Toiletten, Waschräumen, Umkleidekabinen etc. zum Einsatz kommen.
  • POLIEREN
  • Der gereinigte Gegenstand wird mit weichen Reinigungstextilien nachpoliert, um die Optik des Gegenstandes zu verbessern.
  • Der Gegenstand muss sich in einem guten optischen Zustand befinden. Es dürfen keine Wischspuren vorhanden sein.
  • DESINFIZIEREND REINIGEN
  • Der Gegenstand / Oberfläche wird mit geeigneten Desinfektionsreinigern gleichzeitig durch Nassreinigung oder Nassscheuern gereinigt und desinfiziert.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren sowie sich in einem keimarmen Zustand befinden.
  • PFLEGEND BEHANDELN
  • Der gereinigte Gegenstand / Oberfläche wird mit geeigneten Pflegemitteln eingepflegt.
  • Der Gegenstand / Oberfläche muss sich in einem frisch eingepflegten Zustand befinden. Es dürfen keine Wischspuren oder Unregelmäßigkeiten vorhanden sein.
  • ZWISCHENREINIGUNG
  • Die Zwischenreinigung ist eine Intensivreinigung mit dem Ziel, den Zeitpunkt der Grundreinigung möglichst weit hinauszuschieben, um die Optik zu verbessern. Bei nichttextilen Belägen werden die durch die Frequentierung abgenutzten Pflegefilme mittels einer Scheibenmaschine und einem geeigneten Pad trocken angeschliffen. Anschließend wird der Pflegefilm durch ein geeignetes Pflegeprodukt ergänzt und mittels geeigneter Maschine und Pad dem übrigen Pflegefilm egalisiert. Eine Zwischenreinigung von Textilbelägen kommt auch dann zur Anwendung, wenn der Belag aufgrund der Belagskonstruktion oder Verlegeart durch eine Nassreinigung Sprühextraktion, Shampoonierung nicht grundgereinigt werden kann.
  • Die Oberfläche soll in ihrer Optik verbessert werden. Stark frequentierte Bereiche sollen in ihrem Gesamterscheinungsbild der übrigen Fläche angeglichen sein.
  • Die Zwischenreinigung ersetzt üblicherweise die Grundreinigung nicht, sondern zögert sie lediglich hinaus. Mögliche Verfahren zur Zwischenreinigung sind z.B. Pulver-, Garnpadreinigung oder Trockenshampoonierung.
  • TEILFLÄCHENREINIGUNG
  • Die Teilflächenreinigung beschränkt sich auf Fußbodenflächen, die aufgrund starker Frequentierung in der Optik negativ beeinflusst sind, ebenfalls mit dem Ziel, die Grundreinigung hinauszuzögern.
  • Die Oberfläche soll in ihrer Optik verbessert werden. Stark frequentierte Bereiche sollen in ihrem Gesamterscheinungsbild der übrigen Fläche angeglichen sein.
  • Die Methoden bei textilen und nichttextilen Belägen sind der Zwischenreinigung vergleichbar.
  • SONDERREINIGUNG
  • Reinigungen, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgehen.
  • Je nach Auftrag und Arbeiten unterschiedlich.
  • Sie werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben

Die Begrifsdefinitionen wurden vom Bundesinnungsverbad des Gebäudereiniger-Handwerks (Ausschuss für Betriebswirtschaft und Technik)

REFA Fachaussschuss Gebäudereinigung

FIGR.Forschungs-und Prüfinstitut für Gebäudreinigungstechnik GmbH ausgearbeitet.

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